Presse
Andreas Kümmert haben wir erst gar nicht als Ein-Mann-Vorband wahr genommen, sondern darin eher einen Soundcheck vermutet. War er mir doch letztes Jahr auf dem Umsonst und Draussen einfach so vor die Linse gelaufen ohne dass ich vermutet hätte, dass ich ihn jetzt in der Posthalle wiedersehe. Und auch wenn er auf den ersten Blick ein bisschen wie ein Alleinunterhalter auf der Bühne wirkte, er hat doch alle in seinen Bann gezogen mit tollen Songs und einer noch tolleren Stimme. Und der Tatsache, dass er ab dem dritten Lied nur noch mit fünf Saiten auf der Gitarre gespielt hat. Die sechste Saite war seinem Blues einfach nicht gewachsen. Trotzdem ein toller Auftritt und schon da tat es mir fast ein bisschen Leid, dass die Anzahl der Besucher sehr übersichtlich war. Immerhin standen Heidi und ich so in der ersten Reihe… und auch gleichzeitig in der letzten.
quelle : networked blogs
Das Programm eröffnete der heimische Sänger und Liederschreiber Andreas Kümmert, den ich bisher nur dem Namen nach kannte und der allein mit seinem Instrument auf der Bühne stand. Erstaunlich und für mich überraschend war, welche Töne dieser Mann einer einzigen Gitarre zu entlocken in der Lage ist. Andreas Kümmert es kaum, dass die meisten Stücke für 6 Saiten ausgelegt sind. Als eine nämlich riss, spielte er einfach weiter, mit der trockenen Bemerkung, dass es nun eben auch mit 5 funktionieren müsse. Es funktionierte. Und wie! Stimmlich würde ich Andreas Kümmert fast ein wenig in die Curtis Stigers-Ecke rücken, eingängig und sehr kraftvoll. Hat mir gut gefallen!
quelle : moggadodde.de
Andreas Kümmert, mir gänzlich unbekannt, spielt schon. Wer ist eigentlich dieser Andreas Kümmert, der da mit seiner Akustischen auf der viel zu großen Bühne steht und uns feinste – weichere und härtere - Bluesnummern angedeihen lässt?
Der Mann kommt aus Gemünden am Main, ist Mitte zwanzig und zudem enorm gut bei Stimme. Sehr früh schon hatte sich eine Saite seiner Gitarre verabschiedet. Mit fünf Saiten kommt er allerdings immer noch prima zurecht. Dem Publikum gefällt’s, der Applaus weit mehr als eine Geste bloßer Höflichkeit.
Seine Facebook-Seite (http://www.facebook.com/A.Kuemmert) sei auch denen empfohlen, die gestern seine CD nicht gleich am Merchandising-Stand erworben haben. Gleich vier Songs stehen dort zum legalen Download bereit.
quelle : music-on-net
lohrer echo - 9.12.2011
Blues aus Schaippach
Porträt: Andreas Kümmert tourt als Sänger und Gitarrist quer durch Deutschland - CD »Smilin‘ in circles« ist erschienen
Gemünden-Schaippach Bereits mit neun Jahren stand Andreas Kümmerts Berufswunsch fest: Er wollte Musiker werden. Diesen Traum hat sich der heute 25-Jährige auch tatsächlich erfüllt. Seit vier Jahren tourt der gebürtige Lohrer, der in Schaippach wohnt, durch die Clubs von Hamburg bis München. Sein Markenzeichen ist die markante, erdige Bluesstimme, mit der er immer mehr Fans zu begeistern weiß.
Sein Vater, so erinnert sich Andreas Kümmert, hatte damals sein musikalische Talent erkannt. »Er hat mich tatkräftig unterstützt«, dankt Kümmert junior für die Unterstützung. Denn eigentlich wollte er einst Karatekämpfer werden. Doch von diesem martialischen Vorsatz ist nur die Erinnerung übrig geblieben.
Andreas Kümmert besuchte oft seine Großmutter in Seifriedsburg. Nebenan übte ein junger Mann unüberhörbar Schlagzeug. Der Schaippacher war so begeistert, das er seinen Vater so lange »genervt hat«, bis dieser einwilligte, ihm Schlagzeugunterricht zu vermitteln: bei der Adelsberger Trachtenkapelle, in der Kümmert senior als Trompeter mitspielte.
Schlagzeug vom Sperrmüll
Fehlten nur noch die eigenen Drums. Andreas Kümmert erinnert sich, dass er sein erstes eigenes Schlagzeug vom Sperrmüll holte. Jede freie Minute trommelte er fortan im elterlichen Keller. Mit 13 Jahren hatte Andreas Kümmert seine eigene Band. Sie nannte sich »Bitch«. Zunächst war es ein Duo, das Punkmusik spielte. Später gesellte sich eine Sängerin dazu. Was fehlte, das war ein Bassist. Die Band brachte es - Kümmert war ja noch Schüler - auf gerade mal zwei Auftritte.
Auch nach dem Besuch der Hauptschule änderte sich nichts am Wunsch des Jugendlichen, sein Geld irgendwann einmal mit Musik zu verdienen. Er nahm verschiedene Jobs an, abvolvierte Praktika und lernte mittlerweile ein zweites Instrument: Gitarre.
Als Teenager begann Andreas Kümmert, eigene Lieder zu komponieren und dazu englischsprachige Texte zu schreiben. Er gründete die Gruppe »Silent Cry«, die sich melancholischem Rock verschrieben hatte. Die Formation probte sehr oft. Das disziplinierte Üben wurde 2004 belohnt: Damals gewann »Silent Cry« das Nachwuchsmusikfestival »Rockin‘ MSP«.
Dieser erste Platz war für den Schaippacher Ansporn, es weiterhin als Musiker zu probieren. Er verschickte Dutzende Bewerbungen an Musikschulen und Akademien, bekam aber nur Absagen. Zeitgleich entschied sich der junge Sänger und Gitarrist, es als Solist zu probieren. Er nahm Kontakt zu Clubs und Musikkneipen in ganz Deutschland auf und nutzte jede Chance für einen Auftritt.
Anfangs kam es vor, dass er vor nur zwei Zuhörern gespielt hat. Mittlerweile kommen zu seinen Konzerten weitaus mehr Zuhörer. Seit vier Jahren ist Andreas Kümmert jetzt auf Tour. Allein in diesem Jahr hat er schon über 100 Auftritte absolviert. Bei einem Festival sang er vor 2000 Zuhörern.
Seit diesem Jahr hat Andreas Kümmert einen Manager für seine Soloauftritte. Stolz ist er auf seine erste veröffentlichte CD »Smilin‘ in circles«. Er hat sie in einem Stuttgarter Tonstudio aufgenommen und die Produktionskosten aus eigener Tasche bezahlt. Besonders freut es ihn, dass seine Lieder auch über den Internetversandhandel Amazon erhältlich sind.
Neben seinem Soloprojekt hat Andreas Kümmert wieder eine eigene Band. Der Gruppenname ist eine Hommage an den legendären Gitarristen Jimi Hendrix: »Andi K. and the electric ladys« nennt sich die Formation mit Simon Amberger am Schlagzeug und Guido Helmling am Bass. Hendrix nahm 1968 das Album »Electric Ladyland« auf.
Das Trio spielt hauptsächlich Blues und Rock‘n‘Roll. Fünf Liveauftritte hat die Gruppe erst absolviert. Denn Andreas Kümmerts Bandkollegen sind alle berufstätig und Hobbymusiker.
Über 100 Songs geschrieben
Zwar hat Andreas Kümmert mehr als 100 Songs geschrieben. Dennoch hat der 25-Jährige ein Lieblingsstück »Like my daddy said«. Es ist zwar nicht unbedingt autobiographisch. Aber dennoch ein Dankeschön an den eigenen Vater für dessen Unterstützung. Kümmert senior ist sehr häufig im Publikum anzutreffen, wenn sein Filius auf der Bühne steht. Der Vater hat seinen Sohn auch schon nach Hamburg begleitet. Beide verstehen sich gut - und musikalisch haben sie fast den gleichen Geschmack.
Wenn Andreas Kümmert nicht abends zu Hause vor seinem Keyboard sitzt und komponiert, so gastiert er regelmäßig in Kneipen im Raum Lohr und Gemünden. Die nächsten Konzerte mit Andreas Kümmert sind am Samstag, 10. Dezember, um 21 Uhr im Gemündener »La Belle« zusammen mit »Soma« aus Bamberg und am Freitag, 16. Dezember, in der »Lagune« in Gemünden um 21 Uhr mit »Till Stahl Enterprise«. Jochem Hauck
cd review - the grouchy gaijins...
Every once in a great while you hear an album that simply makes you feel good.
This is such an album. I get the same rush from Smilin' in Circles that I did when I first heard Motown.
Andreas Kümmert comes from Germany, but I'd swear the man has spent some time in the Motor City. His music takes me back to my home town. Why?
The man has SOUL.
So what exactly do I mean? Soul is a difficult thing to explain.
1. He is a very good player. The man can make his guitar whisper, cry and scream.
2. He has an excellent voice. A lot of times I'll hear a band and dig what they do in-spite of the singer. Not so with Andreas, I LIKE his voice. Some people, no matter what genre, have a distinct voice that is just nice to listen to. Bowie comes to mind as does Randy Newman, I put Andreas Kümmert in that category. His music is more like the Doobie Brothers than David Bowie, but he has the same type of charisma in his voice - he has soul.
So, how can I explain this album? It's the album Bob Seger always wanted to make. (OK, I dig "Live Bullet" but aside from that I don't care for his stuff much.) This album is what Bruce Springsteen is trying to do, but without all the mumbling and references to his car or New Jersey - plus the music is just a lot better than anything I've heard from Springsteen. This album is like Mellencamp before he became a shill for the Democratic party.
What I hear in this album is the venting of a young man who is doing his best to put his emotions into his music.
He succeeds.
Andreas sings in English, but frankly I get so carried away with the sound of his voice and the magic of his guitar that I can't even tell you what he is singing. That is a complement.
Out of the 8 tracks on the album, my favorite has to be Tombstone Romance. I imagine both Stevie Ray Vaughan and Jimi Hendrix are looking down, smiling.
holländische cd review
ANDREAS KÜMMERT (MCD)
Smilin’ In Circles
Tombstone/Bertus
De jonge Duitser Andreas Kümmert begon als drummer
in punkbandjes waarna hij tweede gitaar speelde in
d e g r u n g e b a n d I sma e l . Va n a f z i j n z e v e n t i e n d e
levensjaar ontplooide hij zich meer als componist/
gitarist/zanger. Hij levert met deze mini een leuk
schijfje af, gevuld met akoestische bluesrock met een
lichte grunge-inslag. Zijn stem ligt in het midden van
Joe Bonamassa en Pearl Jam’s Eddie Vedder, echter
mist hij net de finesse van de grootmeesters. Dat
neemt niet weg dat dit acht leuke tracks zijn die prima
verteerbaar zijn. (BA)
another cd review ...
Andreas Kümmert "smilin’ in circles"
Own label; 2011
www.andreas-kuemmert.de
Kümmert plays folk-rock at a modest tempo, but with deep feeling and edgy intensity. It feels as if he is ready to kick away his stool at any second as he takes a deep breath before a vocal burst. Then, there is an electric guitar burst as the rock part of the folk-rock comes in loud and fuzzy. This is not an easy one to place on the folk-rock spectrum, but it certainly fits into a modern indie rock approach. Some songs rock out a bit more, while others have a folkier feel. The key word here that separates this apart from much of what I listen to here is intensity. This is only a six-song EP, but it has two bonus cuts. One is an alternative version and the second on oddly straightforward electric blues song. So there is not much extra here, but the listener is rewarded with six intensely interesting songs. These songs have me interested enough to line up for the live show.
© David Hintz
interview - musik an sich
Andreas Kümmert ist ein deutscher Singer/Songwriter und Multiinstrumentalist mit einer ausgeprägt eigenständigen Stimme. Seine erste Studio-EP "smilin' in circles" bietet einen schönen Einblick in das musikalische Leben von Andreas Kümmert und ist Grund genug, ein paar Fragen an den jungen Künstler zu richten.
Hallo Andreas, schön, dass wir ein Interview für Musik an sich machen können. Da man Dich bisher kaum kennt wäre es zunächst einmal schön, wenn Du etwas über Deinen Werdegang erzählen, wie Du zur Musik gekommen bis und Dich etwas näher vorstellen könntest.
Also, ich bin Singer/Songwriter aus Gemünden am Main in Unterfranken. Nun, wie bin ich zur Musik gekommen? Es war schon früher so, dass ich immer an die Plattensammlung meines Vaters durfte und Musik hören durfte, was ich wollte. Er hat eine ziemlich große Plattensammlung gehabt und da sind viele Einflüsse hängen geblieben.
Welche Bands und Musiker sind denn Deine wichtigsten Einflüsse?
Das ist ganz verschieden. Ich habe ziemlich viele Einflüsse; das geht von den Eagles über die Stones bis zu den Guns N'Roses. Oft ist es so, dass meine Einflüsse manchmal gar nichts mit der Musik zu tun haben, die ich selber mache.
Wie würdest Du Deine Musik selbst charakterisieren?
Auf meiner aktuellen CD Smilin' in Circles ist die Musik doch recht melancholisch. Ich hab da versucht auch schon beim Songwriting so ehrlich wie möglich zu sein und unmaskiert aufzutreten auf der Scheibe.
Wie sind denn die bisherigen Reaktionen auf „smilin' in circles"? Bist Du damit zufrieden?
Ja, damit bin ich zufrieden. Es gab da bisher noch keine negativen Resonanzen.
Du hast Deine Songs fast komplett alleine eingespielt. Wie war es für Dich im Studio alleine daran zu arbeiten, ohne äußere Einflüsse?
Also, ich hab mich zum einen dazu entschieden, weil zu dem Zeitpunkt der Studioaufnahme kein aktuelles Line-Up einer Band vorhanden war. Ich hatte also eigentlich gar nicht die Möglichkeit mit einer Band ins Studio zu gehen. Zum anderen ist es einfach so, dass ich meine Songs am besten kenne und auch in meinem Kopf dann vorstrukturieren kann, wie ich gerne aufnehmen möchte. Aber alles in allem war es alleine doch sehr stressig.
Hast du dann immer erst mit der Schlagzeugspur angefangen oder auch mal einen anderen Ansatz gewählt?
Ich hab das ziemlich unüblich gemacht und habe tatsächlich mit der Gitarre angefangen und nicht, wie man es ja meist macht, mit dem Schlagzeug, wie es ja auch Bands normalerweise machen.
Du hast ja als Drummer angefangen. Das ist sicherlich ein großer Vorteil, wenn man ein echtes Schlagzeug aufnehmen kann und nicht auf den Drum-Computer angewiesen ist.
Es war auf jeden Fall von Vorteil, dass ich selber Schlagzeuger bin. Ich denke, was anderes wäre auch gar nicht in Frage gekommen, weil ich absolut kein Fan von solchen Drum-Computern bin. Es muss schon echt sein.
Hast Du ein eigenes (Heim-)Studio in dem Du aufnehmen kannst?
Leider habe ich kein eigenes Studio sondern muss mir immer eines buchen.
Du machst ja im Prinzip alles selbst, vom komponieren, texten bis hin zur Promotion. Wie schwierig ist es für Dich, ohne Unterstützung von einem Label, CDs zu veröffentlichen und diese dann auch noch bekannt zu machen?
Also, es ist in jedem Fall sehr viel Arbeit und tatsächlich nicht sehr einfach. Vor zwei, drei Monaten habe ich glücklicherweise eine Booking-Agentur in München gefunden, die beim Booking mithilft und das in Zukunft erledigt. Ich habe da auch ein wenig Mangement-Unterstützung vom Chef. Da läuft es in der Richtung dann in Zukunft etwas besser, wenn nicht mehr alles alleine an mir hängt.
Wird es in nächster Zeit von Dir etwas Neues geben, z.B. eine Tour oder eine neue CD?
Eine Tournee ist, soweit ich weiß, für den Herbst geplant. Ansonsten spiele ich immer wieder einzelne Gigs am Wochenende (Termine auf der Homepage). Eine neue CD ist auch für die nächsten zwei Monate in Planung. Ich bin gerade im Studio und werde heute wahrscheinlich mit den Aufnahmen fertig. Das wird allerdings so eine Überbrückungs-CD bis zu meinem geplanten Album, das allerdings jetzt nochmal verschoben wurde, dass ich erstmal wieder was Neues in der Hand habe. Und ich hatte einfach Bock darauf aufzunehmen und nochmal so eine 5-Song-Scheibe herauszubringen, die es dann auch günstig zu erwerben gibt.
Gibt es erst bei Dir erst die Musik und dann die Texte oder auch umgekehrt?
Es kommt auch vor, dass die Texte zuerst da sind, das ist ganz unterschiedlich
Wie wichtig sind Dir die Texte und warum hast Du Dich für die englische Sprache entschieden? Weil diese einfach internationaler ist?
Ja, das ist auch ein Grund, aber ich finde vor allem, dass Englisch einfach ästhetischer ist, als die deutsche Sprache. Ich höre selbst ungern Musik mit deutschen Texten.
Kannst Du von der Musik leben oder musst Du neben der Musik noch einer ‚geregelten' Arbeit nachgehen?
Ich habe mir das wirklich vorgenommen, von der Musik zu leben und mache das auch. Das läuft mal mehr, mal weniger gut, aber nebenher mache ich nichts anderes. Man ist damit auch den ganzen Tag beschäftigt.
Gibt es von Dir aktuell noch andere musikalische Projekte?
Ich spiele ab und zu noch mit zwei verschiedenen Bands live. Die eine ist meine ehemalige Band, die hieß Silent Cry. Das ist eher so die Grunge-Rock Richtung und auch melancholisch. Die unterstützen mich live manchmal. Und dann habe ich noch ein Projekt, das geht dann mehr in die Blues/Blues-Rock Richtung. Das steht aber momentan alles ein wenig auf der Kippe. Hauptsächlich trete ich alleine auf.
Welche Gitarren spielst Du?
Ich bin da ein etwas komischer Fall für Gitarristen. Ich lege gar nicht so viel Wert drauf, welche Gitarren gespielt werden und bin auch nicht so der Techniker, der sich dann so auskennt, welche Pickups wo drin sind. Live spiele ich hauptsächlich eine akustische Cort. Mit Band spiele ich dann unter anderem eine Gretsch oder eine Fender Strat, weil ich auf diesen Strat-Sound stehe.
Verwendest Du manchmal auch Open Tunings?
Eher selten. Da ich live nur die eine akustische Gitarre verwende ist das mit dem Umstimmen immer etwas kompliziert. Aber ich experimentiere ganz gerne damit. Ich bin ein großer Led Zeppelin Fan und Jimmy Page verwendet das ja ziemlich oft.
Hast Du noch etwas, das Du loswerden möchtest?
Das einzige was mir persönlich sehr wichtig ist: Ich bin dringend auf der Suche nach einem Label, damit ich einfach durchstarten kann.
Und ich grüße alle meine Fans.
http://www.musikansich.de/artikel.php?id=975
CD REVIEW - MUSIK AN SICH
Andreas Kümmert ist ein deutscher Singer/Songwriter mit einer ausgeprägt eigenständigen Stimme und einem sehr guten Gespür für gute Songs und Melodien. Daneben ist er Multiinstrumentalist und kümmert sich auch ansonsten um alles selbst, was mit seiner musikalischen Karriere zu tun hat. Das muss nicht immer die beste Lösung sein, doch wenn man sich die aktuelle EP "smilin' in circles" anhört weiß man, dassAndreas Kümmert alles richtig macht.
Ursprünglich startete er im Alter von 13 Jahren mit Punkrock (am Schlagzeug) über Soul und Rock und später auch Grunge (dann als Gitarrist und später auch als Sänger). Seit seinem 21. Lebensjahr ist er nun aber vor allem als Singer/Songwriter unterwegs und das mit zunehmendem Erfolg. "smilin' in circles" ist nun die erste EP, die unter professionellen Bedingungen entstanden ist. Andreas Kümmert spielt alle Instrumente selbst und das ausgesprochen gut. Hier merkt man, dass der frühere Schlagzeuger sein Instrument immer noch beherrscht und weiß, was einen Groove gemeinsam mit dem Bass benötigt. Aber auch an der Gitarre – sowohl akustisch, als auch elektrisch – kann Andreas Kümmert absolut überzeugen. Interessante harmonische Wendungen machen aus den 6 Songs (plus zwei Bonus-Songs) kleine Perlen. Hier muss vor allem "Blinkin' Conversation" genannt werden mit schönen offenen Gitarrenspiel.
Veredelt werden alle Songs von der Stimme, die entfernt an den irischen Singer/Songwriter Brian Kennedy erinnert. Mit viel Gefühl und Soul ist sie das Erkennungszeichen von Andreas Kümmert und hebt ihn deutlich aus der Masse heraus.
"smilin' in circles" sollte viele Hörer finden. Mal melancholisch, mal etwas psychedelisch und rockig wird hier viel geboten von einem Künstler, dessen Name man sich unbedingt merken sollte. Empfehlung!
http://www.musikansich.de/ausgaben/0611/reviews/kuemmert.html
interview - international art magazine
1- When you started the music as a profession? Have you ever been studied or passed academic courses or education in this way? i'm on the road since 4 years now! I never had lessons and I never studied playing the guitar and singing. 2- You play, write songs, compose music and so like these. Which one you are gifted or have more expert as your thought? I think it's both a gift but i'm more the singing and playing expert. 3- You said that in your works you have been affected Eric Clapton, Hendrix; my question is "aren't your works imitated their works ever?" what's the level of your inspiration from their works and you think how much your works have proximity to them as quality? The hendrix / clapton influence refers to my work as a guitar player. I don't try to imitate them! I never had a guitar teacher, so I learned from their records. 4- We decide to speak about your album here. Please tell me some brief information about it to let readers have feeling more similarity about it. it's very unmasked and the songwriting grew from deep and honest emotions.I played all of the instruments on the record by myself.The sound is influenced by folk,rock,blues music... sometimes it sounds a little like alternative pop/rock music 5- Why did you choose this genre of music? I mean the alternative music and folk? Rock, folk,blues, soul and alternative music are the musical genres I grew up with. 6- Over a year from publishing "smilin' in circles" Does It seems that you could attract your audiences? What's your idea about it? This question is very hard to answer.In case of a musician I can't tell because I use to slip in some kind of different dimension on stage.The feedback of the audience makes me feel that my music works very good for them. 7- Andreas you are a European musician. Why did you publish it in English? Your country-Germany- has a historical experience in music and I think you had enough audiences in your region, hadn't you? I don't like music with german lyrics.The other point is : the english language is international.
main post :
HONKY TONK
Im nahen Foolhouse spielen „Andy K and the Electric Ladies" das erste Mal bei Honky Tonk – und auch nur zwei Stunden. Dafür umso intensiver! Mehr Gefühl, Stimmenpräsenz und Gitarrenakrobatik als bei Andreas Kümmert geht wirklich nicht mehr. Innerhalb von Sekunden zieht er in seinen Bann - ein charismatischer Profi trotz seines jungen Alters.
interview@folk magazine available
http://www.myspace.com/christianlamitschka/blog/542196456
ACOUSTICSHOCK
"schönen guten tag! mein name ist andreas kümmert! ich bin singer/songwriter (pop, blues, rock, soul, etc.) aus gemünden am main!" Möglicherweise die Einleitung auf einem seiner Konzerte, aber zugleich auch die Begrüßung in einer eMail, die mich Ende Januar erreichte. Hinter dem Namen Andreas Kümmert (Spitzname Kümmel) verbirgt sich ein Künstler, der sich durch die Musik von "Alice in Chains", "Jimi Hendrix", "John Frusciante" oder "Bob Dylan" inspirieren und leiten lässt. Humor und Filmgeschmack lassen auf einen ebenso geselligen wie anspruchsvollen Zeitgenossen schließen, der es in seinem Streben bisher auf 3 Low Budget Produktionen zwischen 2007 und 2009 gebracht hat.Die Faszination von Rockmusik wird ihm schon früh mit Größen wie "Guns 'n Roses", "Aerosmith" und "Nirvana" vermittelt. Mit 13 gründet er mit Schulkollegen bereits erste Punkbands. Seit über 3 Jahren wandelt der Überzeugungstäter jedoch auf Solopfaden.
"Smilin' in circles" ist die erste Platte, die in einem Studio aufgenommen wurde. Auf der Suche nach Plattenfirma und Support lädt der bärtige Mann aus Bayern den Hörer auf eine intime Reise in seine Gedankenwelt zwischen Euphorie und Melancholie ein. Lockt das Intro noch mit instrumentalen Klängen und Geräuschen zeigt sich beim Titelsong eine gewisse Nähe zu den ruhigeren Stücken von Brandon Boyd (Incubus). Minimalistisch, überwiegend auf Gitarre und Gesang reduziert – von sanften Percussions begleitet. Dieses Konzept wird über weite Strecken seiner EP gehalten. Leidenschaftlich mit viel (Melodie-) Gefühl erzeugt er Wärme und hält den Hörer am Lautsprecher. Angereichert mit Folk, Soul und Blues (im Falle von "Tombstone Romance" sogar Gospel) Elementen ist "Smilin' in circles" ein ehrliches, authentisches und wirkungsstarkes DIY Album, dem breitere Aufmerksamkeit gebührt. Und zum Schluß zitiere ich ein weiteres Mal seine Mail: "gebt unbekannteren musikern ne chance!!!" – word!
Anspieltipps: "Broken Crutch" und "Tombstone Romance"
Note: 2,6
ROCKTIMES
http://www.rocktimes.de/gesamt/k/andreas_kuemmert/smilin_in_circles.html
Was hat der Junge für eine Stimme! Aus Gemünden am unterfränkischen Main stammt Andreas 'Kümmel' Kümmert, der bereits seit einiger Zeit als Profimusiker die Ochsentour durch die Clubs der Republik absolviert.
Nach drei Low Budget-Aufnahmen, die er bei Konzerten und über seine Homepage unter die Fans gebracht hat, legte er im vergangenen Herbst seine erste richtige Studio-CD vor, selbst finanziert, produziert mit Kollegen, und auch zum größten Teil allein eingespielt. Alle Titel stammen aus seiner Feder und die zeugen von ebensolcher Qualität, die seine stimmlichen und instrumentalen Fähigkeiten aufweisen.
Wo man die Musik dieses Riesentalents einordnen soll, macht einige Probleme. Die getragenen Songs pendeln irgendwo zwischen Melancholie, atmosphärischen Balladen und weißem Soul.
Das "Intro" ist ein Instrumental, mit Sturmrauschen beginnend und in ein verhaltenes akustisches Gitarrenstück übergehend. Das mündet in den Titeltrack, bei dem der Vierundzwanzigjährige gleich sein leicht knödeliges Stimmorgan kraftvoll in die Höhe schraubt und große Gefühle heraufbeschwört. Die akustische Stahlsaitengitarre als Hauptbegleitinstrument wird mit Perkussion und Celloklängen ergänzt. "Broken Crutch" bleibt in der Stimmung, hat aber nun mehr Groove im Arrangement, wobei die übereinandergelegten E-Gitarren für den Drive sorgen. Vogelgezwitscher läutet "Blinkin' Conversation" ein, das verspielt im Stil psychedelisch angehauchter englischer Folk Rock-Balladen der 60er daherkommt. Richtig dramatisch wird's mit "Far Too Long", wobei erstmals die Slide für zusätzliche Wucht sorgt. Dagegen wirkt "Moon Mood" trotz der erneuten Gitarrenwände schon fast fröhlich - eine blue-eyed Soul Rock-Nummer der oberen Güteklasse. Die Alternativversion von "Broken Crutch" mit Florian Ceming klingt folkiger, welche besser gefällt, ist reine Geschmackssache. Dass er auch den (englischen) Blues drauf hat und welch stilsicherer Gitarrist er ist, zeigt der 'Kümmel' mit "Tombstone Romance" in bester Fleetwood Mac-Tradition.
"Smilin' In Circles" ist ein gelungenes professionelles Debüt des Allroundman, das trotz seines Midi-Formats mit sechs Songs und zwei Zugaben allemal den angepassten Preis wert ist. Andreas Kümmert stellt sich hier ein erstklassiges Bewerbungsschreiben aus, das ihn für 'höhere Aufgaben' als nur die kleinen Tingelclubs (von denen es glücklicherweise bei uns immer noch genügend gibt und die solchen Newcomern dankenswerterweise ein Podium geben) empfiehlt. Ein Label, das ihn unter seine Fittiche nimmt und ein erfahrener Produzent, könnten aus diesem Rohdiamanten ein rockiges Singer/Songwriter-Juwel machen, wie wir nur wenige haben. Noch ist der 'Kümmel' landauf landab in den Musikkneipen unterwegs, wobei er teilweise von seinen 'Ladies' unterstützt wird, was seine Auftritte noch hörenswerter macht.
Bei mir zwitschert's
Singer und Songwriter auf Rockbasis
SMILIN'IN CIRCLES
ANDREAS KÜMMERT
Ein Mann, eine Gitarre, ein Mirko… Andreas Kümmert (sich).
Der gute Mann, ähnelnd dem Italorocker Zucchero (nur in jünger) spielt herrlich angenehmen und relaxende Rocksongs. Dabei untermalt er den Sound mit kleinen verspielten Sound – Elementen.
Warum Klischee, Kitsch und Co wenn des doch auf sehr einfache und gerade Weise geht, wie Andreas hier eindrucksvoll demonstriert.
Er verzichtet auf Pomp und Gloria und verzückt den lauschenden mit meist akustischer Gitarre und seiner tollen Stimme. Auf alte, traditinelle Weise zupft er seine 6saitige und weiß damit einfach zu überzeugen. Die Songs sind alle ruhig und balladesk, dennoch nicht albern sondern tief reingehend – immer mit einem Fitsch Blues und Seele. Wenn komplette Instrumentierung einsetzt, dann sind sogar leicht jazzige Elemente hörbar… und obwohl keine großen Veränderungen zu hören sind wird das Baby nicht langweilig.
Würde er in meiner Gegend wohnen würde ich ihn überreden auf meinem Rockhaus Konzert zu spielen.
Am beschten, du hörscht selbscht mal eini:
www.myspace.com/andreaskuemmert
www.andreas-liemmert.de
So, und nun noch ein Durchlauf!
8 von 10 Saitenschmeicheleien! Amen!
http://www.heavy-metal.de/?id=17891
http://www.bikersnews.de/index.php?set_news_get_cat=80%3A%3A%3ACDs&set_nc_id=8495&c_id=246#newsbox
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/main-spessart/art129810,5904810
lohrer echo 27. september2010
Ein Mann, seine Gitarre und der Blues
Premiere: Gemündener Musiker Andreas Kümmert stellt seine erste Platte
vor - Begeistertes Publikum im »Foolhouse« - Viele Zugaben gefordert
Lohr
Es gibt Abende, an denen einem mittendrin plötzlich bewusst
wird, welches außergewöhnliche Ereignis man miterleben darf. Einer
dieser Abende war die erste öffentliche Vorstellung der Premieren-CD
von Andreas Kümmert am Samstag in der voll besetzten Musikkneipe
»Foolhouse« an der alten Mainbrücke - eines der besten Rock- und
Blueskonzerte der letzten zehn Jahre in Lohr.
»Smilin' in circles« ist eigentlich keine CD, weil sie »nur« acht
Songs enthält, sondern eine EP (extended play). Vier Monate lang hat
sie der 24-jährige Gemündener in einem Stuttgarter Tonstudio
eingesungen. 1500 Euro hat ihn die Produktion gekostet. 500 Stück hat
der junge Mann pressen lassen, der noch bei keiner Plattenfirma unter
Vertrag steht.
»Ich mache das nicht jeden Tag«
Kümmert spielt zunächst rund eine Stunde lang solo, nur mit der
Akustikgitarre in der Hand, ältere Stücke und Coverversionen von
Bluesklassiker wie »Got my Mojo workin'« oder Rocksongs wie »Get back«
von den Beatles.
Ruhiger und melancholischer wird es bei neueren Stücken wie »Easy like
Sunday Morning« von den Commodores oder »Wicked Game« von Chris Isaac.
Er werde mit der Band anschließend »euch hoffentlich den Arsch
wegrocken«, kündigt Andreas Kümmert an und er verspricht nicht zu
viel. Die Band Andreas K. & the electric Ladies besteht neben dem
Namensgeber aus Foolhouse-Wirt Guido Helmling am Bass und Simon
Amberger am Schlagzeug.
Ob sie bei der Veröffentlichungsfeier seiner ersten Platte ihren Spaß
hätten, will er von den Zuhörern wissen, um nach dem erwarteten »Ja«
nachzulegen: »Nicht mehr lange«. Doch das ist nur ein Scherz wie die
gespielten Probleme beim Takteinzählen: »1, 2, 3, Ruhe, ich muss mich
konzentrieren, ich mache das nicht jeden Tag.« Eine ganz eigene
Version präsentieren Kümmert und seine »Ladys« von Pink Floyds
»Another Brick in the Wall«, bevor sie zu ruhigerem Blues übergehen.
Orchester-Eindruck
Einer der Höhepunkte des Abends ist eine fantastische Version des
Beatles-Klassikers »With a little Help from my Friends«, bei der die
Band an den Auftritt von Joe Cocker beim Woodstock-Festival 1969
erinnert. Der Song bietet Andreas Kümmert einmal mehr Gelegenheit, die
Bandbreite seiner Stimme unter Beweis zu stellen, die bei den Zuhörern
für Gänsehaut sorgt.
Zu diesem Zeitpunkt ist Kümmert schon lange klatschnass. »Ich könnt'
mich kaputtschwitze«, meint er denn auch. Jeder merkt: Der junge Mann
mit dem Ziegenbart aus Lohr, jetzt zu Hause in Schaippach, spielt die
Musik nicht nur, er lebt sie, er leidet den Blues. Kümmert spult kein
Programm ab, er ist voll bei der Sache, hängt sich 'rein und gibt alles.
Wer glaubt, eine Steigerung sei nicht mehr möglich, wird durch die vom
Publikum frenetisch geforderten, rund halbstündigen Zugaben eines
Besseren belehrt. Der zweite Höhepunkt des Abends ist »Crossroads«,
ein Song aus dem Jahr 1936 von Robert Johnson, der in der Version der
britischen Supergroup The Cream bekannt wurde.
Dabei entsteht der Eindruck entsteht, ein ganzes Orchester stünde auf
der Bühne des »Foolhouses«. Sehr gut kommt auch Marius Müller-
Westernhagens »Mit 18« an - mit Guido Helmling als Sänger.
Ausgereifte Stimme
»Da stimmt einfach alles«, meint eine Zuschauerin hinterher. Die
bereits in jungen Jahren ausgereifte Stimme Kümmerts, die Harmonie der
drei Musiker und der volle Gesamtklang bescherten den Zuhörern einen
unvergesslichen Abend. Wesentlich dazu bei trug die hervorragende
Arbeit der Techniker an Mischpult und Laptop, die jederzeit für eine
perfekte Abmischung des Sounds sorgten.
tjm
mainpost 14. september2010
Wenn Musik keine Maske trägt
Andreas Kümmert stellt am 25. September im „Foolhouse" in Lohr seine erste Platte vor
Rund vier Monate lang hat der Schaippacher Andreas Kümmert in einem Tonstudio in Stuttgart seine Songs eingesungen und an ihnen gefeilt. Jetzt ist sie fertig seine erste EP (Extended Play) „Smilin' in circles" (wir berichteten). Der Titel ist geblieben, aber statt der zunächst anvisierten fünf Songs werden auf der Scheibe nun insgesamt acht Lieder des 24-jährigen Singer-Songwriters zu hören sein. „Ich hatte einfach so viel Output und wusste nicht wohin damit", erklärt Andreas Kümmert, weshalb es ein wenig mehr, als geplant, auf die Ohren gibt.
Am Samstag, 25. September, wird Kümmert das fertige Produkt in dem Musikclub „Foolhouse" in Lohr erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Ab 21 Uhr wird der 24-Jährige für ungefähr eine Stunde solo mit seiner Gitarre auf der Bühne stehen, um im Anschluss gemeinsam mit seiner Band „Andreas Kümmert & the electric ladies" noch ein paar Stücke nachzulegen. Seine Musik beschreibt Kümmert als eine gesunde Mischung aus Melancholie und Euphorie. „Wichtig ist mir, dass sie ehrlich ist, keine Maske trägt und aus der Seele kommt."
Euphorie und Melancholie
Seine Stücke beschäftigen sich mit dem Leben, sagt Kümmert. Und so verarbeitet der 24-Jährige in seinen Liedern ganz persönliche Erlebnisse, wie den Tod seines Onkels und den seines Großvaters, die beide nur kurz hintereinander an Krebs starben. Der Song „Smilin' in circles", das erklärte Lieblingsstück Kümmerts auf der EP, erzählt genau diese Geschichte: die schwierige Phase zwischen der Trauer und der unweigerlichen Erkenntnis, dass das Leben trotzdem weitergeht.
1500 Euro hat Kümmert – der bislang noch bei keiner Plattenfirma unter Vertrag steht – in die Produktion der EP gesteckt. 500 Stück wurden insgesamt gepresst. Acht Euro soll das Erstlingswerk des Schaippachers kosten. Dazu hat Kümmert ein Cover entwerfen lassen, das genauso schnörkellos daherkommt wie der junge Mann mit dem Ziegenbärtchen selbst. Liniertes Papier, das scheinbar erst zusammengeknüllt, dann wieder auseinander gefaltet und geglättet wurde, bildet den schlichten Hintergrund für den Titel und die schwarze Silhouette von Kümmerts Gesicht.
Zufriedener Künstler
Entworfen hat das Cover Simon Amberger, der bei den „electric ladies" am Schlagzeug sitzt. Und noch ein Freund hat an der Produktion von Kümmerts Erstlingswerk großen Anteil: Florian Ceming. Er wirkte bei einem der Songs als Sänger mit und hat außerdem die Lieder im Studio abgemischt. Ist der Künstler denn zufrieden mit seiner ersten eigenen Platte? „Es gibt da natürlich einige Dinge, die aber wohl nur ich höre. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden." Inwieweit „Smilin' in circles" beim Publikum ankommt, wird sich am 25. September bei der Vorstellung in Lohr zeigen.
READERS EDITON - LOCAL HEROES
Im Laufe der vergangenen Jahre haben viele junge Künstler den Weg der Readers Edition gekreuzt. Sei es die charmante Roxanne de Bastion aus London oder der zwischen nachdenklich und lausbubenhaft daher kommende Spaceman Spiff wohnhaft in Hamburg. Sie alle haben die Redaktion nachhaltig beeindruckt. Immer wieder traten sie – manchmal sogar recht unverhofft – in unseren Redaktionsalltag, um Neues aus ihrem musikalischen Dasein zu berichten. Andreas Kümmert, Singer-Songwriter aus dem unterfränkischen Gemünden am Main reiht sich hier nahtlos ein. Jetzt hat auch er Neuigkeiten, nicht nur für die Musikfreunde hier auf der Readers Edition, im Gepäck. Denn er bannt seine Mischung aus "Euphorie und Melancholie" nun auch auf einem Tonträger. Seine Debüt-EP "Smilin' in circles" erscheint am 25. September und ist uns Anlass genug, an dieser Stelle auch ihn in die Reihe unserer "Local Heroes" aufzunehmen.
"Geschrieben wird über alles was mich beeindruckt, umgibt und berührt", bringt der 24-Jährige seine Inspirationsquellen so schlicht, wie weitreichend auf den Punkt. Und davon gibt es am Anfang September gleich jede Menge. Den jungen Mann mit Brille und Hut zieht es hinaus in die Welt, um von Erfurt bis Braunschweig ein ganzes Jahr lang die Nation mit seiner ganz individuellen Kombination aus Stimme und Gitarre zu beeindrucken. Ein bisschen Bob Dylan, Eric Clapton samt Simon & Garfunkel, vielleicht auch ein wenig Frank Zappa, Led Zeppelin oder Ray Charles – die Liste seiner musikalischen Vorbilder, die er gekonnt in einer eigenen Mixtur zusammenbringt, ist lang. Ohne Label und damit ohne Plattenvertrag ist er "unerschrocken" unterwegs, um seinen Traum zu leben. Ganz gleich, ob dieser ihn ins eher provinzialische "Wasserhaus" nach Hammelburg führt oder auf Deutschlands kleinste Showbühne "Balcony TV" in die Metropole Hamburg katapultiert.
Songs mit Gänsehaut-Garantie
Im zarten Alter von 13 Jahren ging der Freund des Blues und Rock seine ersten musikalischen Schritte mit seiner Punkrockband "fast foot / bitch". Mit 16 wehte der Wind in Richtung Soul und Rock mit der Gruppe "sickness". Es folgten Stationen bei "Ismael" und "silent cry" bevor es mit 21 Lenzen endgültig auf Solopfade ging. Frisur und Brille sitzen, der Bart ist nach wie vor perfekt – würde mancher Zeitgenosse in Anbetracht dieser unterschiedlicher Stationen, die sicher nicht immer ohne Turbulenzen zu meistern waren, schmunzeln. Doch Andreas beeindruckt das bestimmt nur wenig. Sein Credo lautet: "Nicht lange reden, direkt zur Tat schreiten". Und das tut er. Was der Franke mit dem "Urburschen-Flair" auch anpackt, es scheint zu gelingen. Schon sein letztjähriger Auftritt in luftig-nordischer Höhe sowie kurz zuvor in der bayerischen "Tiefebene"e lienß das Publikum nicht mehr los. "Mach weiter so hab beim ersten mal hören ne Gänsehaut bekommen", rät ihm der eine. Ein anderer ist gar der Meinung "Was soll man da noch sagen… Ich glaub nicht, dass es noch lange dauert, bis du groß raus kommst. Bleib am Ball, deine Musik ist wirklich klasse!"
Da steckt viel Liebe drin
In der Tat, es macht Spaß ihm zuzuhören und auch zuzusehen. Jede Faser seines Körpers sprüht vor Empathie für seine Sache – die Musik. Auch die Songs auf "Smilin' in circles" stammen allesamt aus seiner Feder. Von Februar bis Juni hat er an der Scheibe, auf der er auch alle Instrumente selbst eingespielt hat, gearbeitet. Kontinuierlich, aber sehr entspannt verlief das Projekt, das in Alternativ-Versionen auch von "Gastmusikern" wie Florian Cremig von "Ismael" mitgetragen wird. Bis zum fertigen Produkt war es dennoch ein langer Weg – nicht ohne jedoch dabei jede Menge Spaß zu haben, wie er erzählt. Ältere Stücke wie "Moon Mood" treffen hier auf neue Werke wie der Titelsong "Smilin' in circles". Dabei herausgekommen ist ein "recht ehrliches und unmaskiertes Gesamtpaket", wie er es selbst bezeichnet.
Und das hört man: "Smilin' in circles" empfängt den Hörer in warmer Atmosphäre, umhüllt ihn mit einer Decke aus wohligen Klangwänden, die sich über sechs Stücke sowie zwei Bonustracks ziehen. Ein zerknittertes Stück Papier ziert das Cover – ein Symbol für unzählige Stunden voller Kreativität? Nur er, seine Gitarre und ein Bleistift in der Hand? Vielleicht. Fest steht jedoch: Andreas nimmt seinen Beruf als Musiker ernst, sehr ernst. Es ist nicht einfach ein x-beliebiger Job, gibt er im Gespräch zu verstehen. Auch, wenn das tägliche Künstlerbrot, das er nur zu genüge kennt, zuweilen frustrierend sein kann, "man steckt sehr viel Liebe hinein, investiert Geld und sehr sehr viel Zeit". Andreas "beißt": er trotzt deutscher Bürokratie, spielt auch für Gagen, die nicht wirklich der Rede wert sind. "Ich liebe das was ich tue. Ab und an ist's halt ne Hassliebe", stellt der gebürtige Lohrer heraus. Er "lebt" lieber seine Gigs und füllt die Bühnen mit viel Herzblut. "Es ist ein wundervolles Gefühl, wenn man ins Publikum sieht und merkt, dass jemand Gefallen daran hat was man vollbringt… wenn jemand berührt ist…wenn man das Gefühl hat, die Leute würdigen den Seelenstripteas, welchen man da macht!" Und vielleicht, so stellt er in Aussicht, führt ihn diese Leidenschaft schon bald in Richtung Großbritannien und immer öfter in Richtung Straßenmusik.
Wer weiß, es scheint zumindest nicht ausgeschlossen, dass er auf dieser Reise auch der uns bereits bekannten Roxanne über den Weg läuft. Wir wünschen ihm jedenfalls viel Erfolg und weiterhin inspirierende Sessions.
INTERVIEW FÜR COUNTRY HOME 2010
Ch.L.: Bitte stelle Dich den Lesern vor und erzähle uns etwas über deine Geschichte.
A.K.: Mein name ist andreas kümmert! Ich bin singer / songrwiter aus gemünden am main! Meine einflüsse ziehe ich zu 80 prozent aus meiner umgebung, meinen träumen, gedankenverstrickungen etc. die anderen 20 prozent kommen aus meiner plattensammlung und ähnlichen dingen...
Ch.L.: In Europa hat die Country Musik viele neue Fans gewonnen, die vielleicht zum ersten Mal von Dir hören. Wie würdest Du die Musik, die Du machst jemandem beschreiben, der Dich noch nie zuvor gesehen oder gehört hat?
A.K.: nun im grunde ist es keine „country" musik welche ich mache...
vielleicht angehaucht aber sicher nicht stilistisch gefestigte country musik ;)
es ist ziemlich schwierig seine eigene musik zu beschreiben... es ist im grunde eine reflektion der seele und der persönlichkeit! Ich möchte natürlich gerne sagen meine musik ist vollkommen individuell aber man kann ja das rad nicht neu erfinden!
Den bezug welchen ich zu meiner musik habe... das gefühl welches ich ihr gegenüber empfinde ist individuell!
Ch.L.: Welches ist Deine aktuelle CD und wie erfolgreich ist sie?
A.K.: Meine aktuelle cd wird erst im herbst erscheinen! Es ist gleichzeitig auch meine erste größere veröffentlichung! Sie wird den namen „smilin' in circles" tragen!
Es ist eine 5 track ep! Und ich habe sehr viel herzblut hinein gesteckt!!!
wie erfolgreich sie wird kann ich im vorraus noch nicht sagen!
Ch.L.: Wie bist Du auf den Titel für die CD gekommen und was hat Dich dazu inspiriert?
A.K.: die platte heißt im grunde so, weil der titelsong so heißt und weil ich den namen sehr schön finde!
Ch.L.: Welches von all den Liedern, die Du aufgenommen hast ist Dein Lieblingssong und welche Geschichte steckt dahinter?
A.K.: Eigentlich habe ich zu all den songs eine besondere beziehung!
Oftmals weiß ich nicht wie die songs entstehen! Thom yorke von radiohead erwähnte mal, dass er oft sachen schreibt und sie im nahhinein erst versteht!
Als würden die worte von irgendwo im universum durch seine hände aufs papier fliessen! Dieses gefühl habe ich auch oft! Ich mag den titelsong gerne, weil ich da mehr oder minder unbewusst den verlusst einer guten freundin, meines onkels und meines opas verarbeite welche ich alle drei im letzten dreiviertel jahr an krebs verloren habe! Weiterhin mag ich den song „blinkin' conversation, weil er von einem träumer handelt!
Ch.L.: Wieviel kreative Kontrolle hast Du über Deine Musik?
A.K.: abgesehn davon, dass ich oftmals nicht weiß wo die worte und melodien her kommen... jegliche!
Ch.L.: Wie sehr beeinflussen Deine Songs Deine Zuhörer?
A.K.: hängt oft von der location ab! Aber meist sehe ich schon wenn jemand in den bann der musik gezogen wird!
Ch.L.: Das Internet spielt in der Welt der Musik eine immer größere Rolle. Hat Dir das Internet geschadet oder geholfen und wie wünscht Du Dir seine zukünftige Entwicklung?
A.K.: also ich muss sagen, dass das internet mir mehr geholfen als geschadet hat! Zur zukünftigen entwicklung wünsche ich mir, dass ich noch viel inspiration aus diversen dingen schöpfe!!!
Ch.L.: Zu wem siehst Du musikalisch auf und woher kommen Deine musikalischen Wurzeln?
A.K.: ich mag leute wie „the black crowes, radiohead, the faces, guns n roses, bob dylan, van morrison, the doors etc. ich habe gelernt musik zu lieben als ich im alter von ungefähr 7 jahren ein guns n roses tape von meinem dad gekauft bekommen habe! Ich hatte es mir in einem plattenladen ausgesucht weil mir das cover gefallen hat! Diese auserirdisch erscheinende musik hat mich seither nicht mehr losgelassen!
Ch.L.: Wenn Du die Möglichkeit hättest etwas in der Musikindustrie zu verändern, was wäre das?
A.K.: ich würde casting shows abschaffen und dazu anregen wieder auf richtige talente zu schauen! Ich würde schlechte elektronische musik abschaffen und handgemachte musik an den mann bringen!
Ch.L.: Wie bist Du zur Country Music gekommen … gibt es dazu eine Geschichte?
A.K.: mein dad hört viel country oder country rock wie zb, die eagles! Aber im grunde reduziere ich meinen horizont (wie oben schon erwähnt) nicht auf country musik! Eigentlich stehe ich mehr auf rock n roll!
Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de )
www.MySpace.com/ChristianLamitschka
http://www.countryhome.de/interviews/interview_deu_2010/andreas_kuemmert2010.htm
MAIN POST 29. april 2010
Neue EP, neue Band und neue Tournee
Singer-Songwriter Andreas Kümmert will ersten Tonträger veröffentlichen
(nakl) Als Singer-Songwriter Fuß zu fassen, das ist der Traum von Andreas Kümmert aus Schaippach. Jetzt ist der 23-Jährige diesem Traum wieder ein kleines Stückchen näher gekommen. Er hat in einem kleinen Studio in der Nähe von Stuttgart auf eigene Rechnung seine erste EP aufgenommen.
EP steht für Extended Play und bezeichnet eine Sonderform der Single. Damit sind Schallplatten oder CDs gemeint, die zu viele Stücke enthalten, um als Single zu gelten, aber trotzdem kein vollständiges Album bilden. Auf der EP von Andreas Kümmert, die unter dem Namen „Smilin' in circles" veröffentlich wird, sind fünf Stücke zu hören. Eine Mischung aus älteren und neuen Liedern des Schaippachers. Und noch etwas ist neu: Neben der Gitarre und dem Gesang, worauf sich Kümmert sonst beschränkt, hat er für die EP zusätzlich auch Bass und Schlagzeug eingespielt. „Ich wollte auf der Platte einfach mehr Druck haben", erklärt der 23-Jährige.
Um die Songs live so präsentieren zu können, wie sie dann auch auf der EP zu hören sein werden, hat sich der Singer-Songwriter inzwischen mit zwei weiteren Musikern zusammengeschlossen. Das Projekt, das daraus entstanden ist, heißt „Andreas Kümmert & the electric ladies". Mit dabei ist Guido Helmling, der Besitzer des Foolhouse in Lohr als Bassist. Helmling feierte bereits musikalische Erfolge mit der „Foolhouse Blues Band", die unter anderem im Vorprogramm von Eric Burdon spielte. Außerdem ist Helmling Bassist der Band „The Mammut Bones". Am Schlagzeug wird Simon Amberger sitzen. Er hat seine Erfahrungen bei verschiedenen Bands im Würzburger Raum gesammelt.
Ihren ersten gemeinsamen Auftritt wird die Formation voraussichtlich im kommenden Herbst haben, zur offiziellen Vorstellung von „Smilin' in circles" im Foolhouse in Lohr. Bis dahin muss die EP allerdings noch abgemischt werden. 500 Stück will Andreas Kümmert zunächst pressen lassen, die dann über den Internet-Versand Amazon oder im Würzburger Plattenladen „H2O" erhältlich sind. Für Ende des Jahres plant Andreas Kümmert noch eine kleine England-Tournee. Unter anderem wird er in Pubs in London und Leeds auftreten.
Jugendzentrum Alte Post ( Langenzenn)
Wer sich mal auf seiner myspace - Seite umsieht,
findet nicht nur raus, dass er bis Dezember ausgebucht ist, sondern auch warum ;)
miltenberger presse - februar 2010
Unauffällig und leicht verspätet
Bescheiden und fast unauffällig kam Andreas Kümmert mit dicker Winterjacke, auf den Rücken geschnallter Gitarre und leichter Verspätung ins gut besuchte Lokal. Nach einigen kurzen Besprechungen mit dem Personal nahm er dann auf einem Hocker in der Bühnenmitte Platz. So kahl die Bretter, welche die Welt bedeuten, dieses Mal auch aussahen, die Lieder machten das von der ersten Sekunde an wieder wett.
Nachdenkliche, sanfte Gitarrenklänge bahnten sich ihren Weg in die Ohren des Publikums, bekamen aber nur geteilte Aufmerksamkeit - bis zu dem Zeitpunkt, an dem Kümmert erstmals seine Stimme erhob.
Da musste bestimmt manch einer zweimal hinhören. Und mindestens so oft auch noch einmal hinsehen, ob es wirklich der introvertierte, 24-jährige, kauzige Jungspund auf der Bühne mit vollem Bart, wirren Haaren und dicken Brillengläsern war, der da so spielend zwischen hohen Tönen und tiefen, kräftigen Gesangslinien pendelte.
So klingen gestandene Bluesrocker mit drei Jahrzehnten Bühnenerfahrung, die Klassiker des Singer/Songwriter-Genres. Aber der? Kümmerts eigenes Material war wie geschaffen für einen gemütlichen Kneipenabend im Zeichen des unpolierten, rauen Blues. »Kneipenabend« ist dabei keineswegs abwertend gemeint, denn bei gedämmtem Licht in entspannter Atmosphäre entfalten solche Songs, wie Kümmert sie spielt, stets ihre volle Wirkung.
Der auf der Bühne vergessene Kneipentisch - laut Beavers-Inhaber Christoph Reichel-Dittes spielten dort zuvor einige ältere Herren Skat - unterstrich das Gefühl des einsamen, durch die Lande tingelnden Liedermachers erstaunlich perfekt. Wen kümmerte es da schon, dass gleich beim ersten Song eine Gitarrensaite riss und obendrein noch die Gitarre vom Hocker fiel, als der 1986 in Lohr geborene Musiker sich aufmachte, Ersatz zu besorgen.
Musik um der Musik Willen
Niemand dürfte enttäuscht gewesen sein, dass außerhalb der Stücke nicht viele Worte verloren wurden. Andreas Kümmert begeistere trotzdem - Musik um der Musik Willen, erfrischend wie selten.
Marco Burgemeister
ANDREAS KÜMMERT LEBT SEINE MUSIK
Bericht aus der Main Echo vom 7 Dezember 2009
LOHR. Eine verräucherte Kneipe im Halbdunkel, draußen regnet's und drinnen singt ein 23 - Jähriger mit der stimme eines alten Hasen den Blues.
Eine Anhäufung von Klischees? In der Samstagnacht im >Foolhouse< an der alten Mainbrücke war es Realität.
Der junge Mann ist Andreas Kümmert (Gemünden). Er begleitet sich mit seiner akustischen Gitarre selbst und liefert einen ganz großen Soloauftritt ab.
Mit seiner bluesig - rauchigen stimme, die an James Hetfield von Metallica erinnert, sang er eigene Lieder und Coverversionen von Rock - Blues - und Soulklassikern.
So verschieden die songs waren, beispielsweise folgte auf John Lee Hookers >Blues before sunrise<
Elton Johns >Rocket man<, durch das programm zog sich ein roter Faden: Kümmert spielt die Musik nicht, er lebt sie, er leidet den Blues.
Ein Künstler, von dem man noch hören wird.
tjm/Foto: Thomas Josef Möhler
Soso, seid ihr also gestern nicht da gewesen. Tztztz. Dann muss ich euch jetzt leider unter die Nase reiben, dass ihr so ziemlich eins der besten Konzerte im O-Ton ever verpasst habt. Tja, so siehts leider aus.
Zu erst hat Toni Hoffmann gespielt, war schon echt cool. Aber dann! Dann kam Andreas Kuemmert, und hat einfach alles abgeräumt! Kommt da so ganz unscheinbar daher, und rockt dann mit einer Stimme, einfach nur unglaublich. Hört auf jeden Fall mal rein. Und auch wenn ich absolut müde war, von mir aus hätte er auch noch n paar Stunden spielen können.
Andreas Kümmert hoch über Hamburgs Dächern
Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 16:20 Uhr von nicole oppelt
"Unplugged… aber kein bisschen leise", lautete das Motto im vergangenen Juni. Die Musikinitiative Hammelburg e.V. hatte zu einer Session ganz ohne Verstärker geladen. Spaceman Spiff, Happy Tragedy, Rike Kinnemann und schließlich Headliner Andreas Kümmert aus Gemünden sorgten damals für einen unvergesslichen Abend voller musikalischer Gegensätze. Viele Gäste hielten während der atmosphärischen Session die Augen geschlossen, um ganz in die Stücke der Künstler einzutauchen. Jetzt aber sollten diese selbige schleunigst wieder öffnen. Denn der erst Anfang 20-Jährige Freund des Blues und Rock hat sich auf Hamburgs kleinste Show-Bühne begeben.
"Nicht lange reden, direkt zur Tat schreiten, das möchte Andreas Kümmert. Und dann legt er los. Was für eine Stimme! Eine Platte ist erst fürs nächste Jahr geplant, aber bei ihm auf der Myspaceseite sind neue Songs zu hören", wird er von Moderator Lars Kaufmann von balcony tv eingeführt und sofort greift Andreas mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze in die Saiten… Und so viel sei schon jetzt verraten: Das Motto ist weiterhin Programm.
pressebericht bezüglich des gigs im wasserhaus am 12. juni 2009
Stimmgewaltiger Headliner des Abends: Andreas Kümmert mit seinem Blues lastigen Repertoire.
Dritter und mit Abstand lautester im Vierer-Reigen war Andreas Kümmert. Der erst Anfang 20-jährige junge Mann, der einigen Gästen ebenfalls durch den letzten Unplugged-Abend Ende 2008 bekannt war, grüßte seine Zuhörer mit so manchem Klassiker der Rock-Geschichte. Mit seinem Blues lastigen Repertoire zog er von der ersten Minute an in seinen Bann und sorgte fortan für garantierte Gänsehaut. "Unglaublich, welche Gewalt aus so einem unscheinbaren Typen heraus kommen kann", war aus dem Zuschauerraum ein ums andere Mal zu vernehmen. Und in der Tat: Seinem zu Beginn geäußerten Anliegen, den Abend "mit Musik zu verschönern", kam der Gewinner des diesjährigen "Grand Prix de la chanson de Penivision" mit voller Wucht nach. Er "hat die Gabe einer begnadeten Stimme und stellte dies mit Liedern unter Beweis, die im Original nicht unbedingt besser klingen", urteilte erst kürzlich Ali Parvin Hosseini aus Darmstadt. Bob Dylans "Knockin' on Heaven's Door", Ray Charles' "Got a Woman" oder Elton Johns "Rocket Man" unterstrichen diese Betrachtung auch in Hammelburg in vollem Maße. Der begeisterte Stones-Hörer, der sich beim eigenen Songwriting gerne auch mal von Nirvana oder Silverchair beeinflussen lässt, konnte jedoch nicht nur auf die "harte Tour". "Ich setze mich in meinen Songs hauptsächlich mit persönlichen Emotions-Strukturen auseinander, versuche sie metaphorisch zu umschreiben", betonte er nachdrücklich. Eingängige Lovesongs sind das Ergebnis, die das gesamte Wasserhaus in einen heimeligen Rausch versetzten bis die letzten Kerzen verloschen waren.
Text: Nicole Oppelt/Sandra Schmelz
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